CTR-Rechner mit Benchmark
Der Rechner teilt deine Klicks durch die Impressionen und stellt das Ergebnis neben einen Benchmark. Voreingestellt ist der Median für Search-Kampagnen aus 37 Google-Ads-Konten. Für Shopping, Performance Max oder Demand Gen trägst du den passenden Wert aus der Tabelle weiter unten ein.
Rechne deine Klickrate aus und leg sie neben den Benchmark
- Klicks bei Benchmark-CTR2.120
- fehlende Klicks bis zum Benchmark320
Deine CTR von 9,0 % liegt knapp unter dem Benchmark (84,9 %). Bei Benchmark-CTR hättest du 320 Klicks mehr.
CTR-Formel und Rechenbeispiel
Die CTR zeigt, wie viele Menschen, die deine Anzeige sehen, auch darauf klicken. Google nennt sie in der deutschen Oberfläche Klickrate. Die Formel:
Eine Impression zählt, sobald die Anzeige ausgeliefert wird. Ob jemand sie wirklich wahrnimmt, spielt dafür keine Rolle. Deshalb haben Formate, die neben vielen anderen Anzeigen stehen, von Natur aus eine niedrigere CTR.
| Impressionen | Klicks | CTR | typisch für |
|---|---|---|---|
| 20.000 | 1.800 | 9,0 % | Search, knapp unter Median |
| 20.000 | 3.100 | 15,5 % | Search mit viel Brand |
| 50.000 | 500 | 1,0 % | Shopping im Median |
| 50.000 | 900 | 1,8 % | Performance Max im Median |
Im Rechnerbeispiel fehlen 320 Klicks bis zum Search-Median: 20.000 Impressionen × 10,6 % ergeben 2.120 Klicks statt 1.800. Ob dir diese Klicks Geld bringen, entscheiden danach Conversion Rate und Klickpreis.
CTR-Benchmarks je Kampagnentyp aus 37 Google-Ads-Konten
Die meisten CTR-Benchmarks im Netz stammen aus US-Daten und mischen alle Kampagnentypen. Wir haben die Werte deshalb selbst gezogen: Harucon-Auswertung von 37 Google-Ads-Konten (Mai bis Mitte August 2026, betreut oder im Audit), jedes mit mindestens 1.000 € Spend und Conversions. Gezählt sind nur Kampagnentypen mit mindestens 1.000 Impressionen im Konto. Search enthält Brand-Kampagnen.
| Kampagnentyp | Konten (n) | Median-CTR | mittlere Hälfte (P25 bis P75) |
|---|---|---|---|
| Search (inkl. Brand) | 36 | 10,61 % | 7,70 bis 15,47 % |
| Performance Max | 29 | 1,80 % | 1,21 bis 2,53 % |
| Demand Gen | 15 | 1,69 % | 0,88 bis 2,75 % |
| Shopping | 22 | 1,02 % | 0,62 bis 1,32 % |
| Display | 6 | 0,79 % | 0,55 bis 1,06 % |
Die mittlere Hälfte der Konten liegt zwischen P25 und P75. Liegt deine Search-CTR bei 7 %, gehörst du zum unteren Viertel. Eine Shopping-CTR von 1,5 % liegt dagegen schon über dem oberen Viertel. Weitere Werte aus derselben Auswahl findest du in der Google-Ads-Studie E-Commerce.
Warum ein CTR-Durchschnitt über alle Kampagnen nichts aussagt
Zwischen Search und Shopping liegt im Median der Faktor 10. Eine Konto-CTR über alle Kampagnen misst deshalb vor allem, wie dein Budget verteilt ist. Zwei Shops mit identischer Leistung je Kampagnentyp zeigen das:
| Konto | Search-Impressionen (10,6 %) | PMax-Impressionen (1,8 %) | Klicks | Konto-CTR |
|---|---|---|---|---|
| Shop A | 100.000 | 400.000 | 17.800 | 3,56 % |
| Shop B | 400.000 | 100.000 | 44.200 | 8,84 % |
Shop B wirkt mehr als doppelt so gut, obwohl beide Shops in jedem Kampagnentyp exakt den Median treffen. Verschiebt Shop A Budget in Performance Max, fällt seine Konto-CTR weiter, ohne dass eine einzige Anzeige schlechter geworden ist.
Bewerte die CTR je Kampagnentyp und bei Search zusätzlich getrennt nach Brand und Non-Brand. Erst dann zeigt sie, ob eine Anzeige zur Suche passt.
Search-CTR enthält Brand: so trennst du die Werte
Wer nach deinem Markennamen sucht, will meist zu dir. Brand-Anzeigen erreichen deshalb Klickraten, die generische Suchen wie „laufschuhe damen“ nie schaffen. Steckt viel Brand in deiner Search-CTR, sieht sie gut aus und verdeckt schwache Non-Brand-Kampagnen.
Wie groß dieser Effekt ist, zeigt die Harucon-Auswertung von 41 Audits (Audits der letzten Jahre bis 2026): In mindestens 34 von 41 Konten trug Brand-Traffic den Großteil des gemessenen Umsatzes. Ein Teil der hohen Search-CTR im Median geht deshalb auf Brand-Suchen zurück.
- Leg Brand und Non-Brand in getrennte Kampagnen, dann siehst du beide CTR-Werte direkt.
- Bei gemischten Kampagnen filterst du den Suchbegriffbericht nach deinem Markennamen und seinen Schreibweisen.
- Vergleich Non-Brand-Kampagnen nur mit dem unteren Teil der Search-Spanne, nicht mit dem Median.
Das kostenlose Script unten trennt Spend, Umsatz und ROAS automatisch nach Marken- und Nicht-Markensuchen, auch innerhalb gemischter Kampagnen.
Warum Shopping und Performance Max eine niedrigere CTR haben
Eine Shopping-CTR von 1 % ist kein Warnsignal. Sie ergibt sich aus der Art, wie diese Anzeigen ausgeliefert werden:
- Shopping: Deine Produktanzeige steht in einer Reihe mit vielen anderen Angeboten. Jede ausgelieferte Kachel zählt als Impression, geklickt wird aber meist nur ein Produkt.
- Performance Max: Laut Google-Ads-Hilfe laufen diese Kampagnen über YouTube, das Displaynetzwerk, das Suchnetzwerk, Discover, Gmail und Maps. Impressionen in YouTube und Display ziehen die CTR in Richtung der Display-Werte.
- Demand Gen und Display: Die Anzeige erreicht Menschen, die gerade nichts suchen. Eine niedrige CTR ist hier der Normalfall.
In Shopping hebst du die CTR über den Feed: Produkttitel mit den Begriffen, nach denen gesucht wird, ein klares Hauptbild und ein wettbewerbsfähiger Preis. Wie das geht, beschreibt unsere Seite zur Produktfeed-Optimierung. Für Performance Max lohnt der Blick in die Kanalaufteilung, bevor du an den Assets arbeitest.
Was ist ein guter CTR im E-Commerce?
Ein guter CTR liegt in der mittleren Hälfte deines Kampagnentyps oder darüber. Für Search ohne Brand ist ein Wert im unteren Viertel oft schon solide, weil der Median Brand-Suchen enthält. Eine reine Brand-Kampagne sollte dagegen über dem Median liegen.
Die CTR ist aber kein Ziel. Sie zählt Interesse, keine Käufe. Eine Anzeige mit reißerischem Text holt viele Klicks, die nicht kaufen, und du zahlst jeden davon. Rechne deshalb immer bis zur Bestellung weiter:
Für Search fließt die CTR auch in den Qualitätsfaktor ein. Laut Google-Ads-Hilfe besteht er aus voraussichtlicher Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung mit der Landingpage. Eine passende Anzeige senkt so über den Anzeigenrang auch den Klickpreis.
CTR erhöhen: die Hebel je Kampagnentyp
- Suchbegriffe ausschließen: Impressionen für Suchen, die nie kaufen, drücken die CTR und bringen nichts. Ausschlüsse heben die Rate, ohne dass du eine Anzeige änderst.
- Anzeigentext an die Suche anpassen: Nimm den Suchbegriff, den Preis oder einen konkreten Vorteil wie die Lieferzeit in die Headlines.
- Assets nutzen: Sitelinks, Callouts und Bilder machen die Anzeige größer und geben mehr Gründe zu klicken.
- Feed pflegen: In Shopping und Performance Max entscheiden Titel, Bild und Preis über den Klick.
- Richtig vergleichen: Miss jede Änderung gegen denselben Kampagnentyp im Vorzeitraum, nicht gegen die Konto-CTR.
Bei Display und Demand Gen bringt eine höhere CTR wenig, wenn du nach Impressionen zahlst. Dort zählt, was 1.000 Kontakte kosten. Das rechnest du mit dem CPM-Rechner. Wenn du die Arbeit an Anzeigen, Feed und Geboten abgeben willst, schau dir an, wie wir als Google-Ads-Agentur arbeiten.
Häufige Fragen zur CTR
Was ist die CTR?
CTR steht für Click-Through-Rate, auf Deutsch Klickrate. Sie gibt an, welcher Anteil der Menschen, die eine Anzeige sehen, darauf klickt.
Wie lautet die CTR-Formel?
CTR = Klicks ÷ Impressionen × 100. 1.800 Klicks aus 20.000 Impressionen ergeben 9,0 %.
Wie berechne ich die Klickrate in Prozent?
Teile die Klicks durch die Impressionen und multipliziere das Ergebnis mit 100. 500 Klicks aus 50.000 Impressionen ergeben 1,0 %.
Was ist ein guter CTR bei Google Ads?
Das hängt vom Kampagnentyp ab. In der Harucon-Auswertung von 37 Konten liegt der Median in Search inklusive Brand bei 10,61 %, in Performance Max bei 1,80 % und in Shopping bei 1,02 %.
Warum ist meine Shopping-CTR so niedrig?
Produktanzeigen stehen in einer Reihe mit vielen anderen Angeboten, und jede ausgelieferte Kachel zählt als Impression. Werte um 1 % sind deshalb normal.
Ist eine hohe CTR immer gut?
Nein. Eine hohe CTR bringt dir nur etwas, wenn die Klicks auch kaufen. Zählt nur die CTR, gewinnen Anzeigen, die neugierig machen und viele teure Klicks ohne Bestellung bringen.
Lass uns deine Zahlen gegen 37 Konten legen
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