Was wir an deinem Produktfeed machen
Shopping-Anzeigen und Performance Max haben keine Keywords. Google liest deinen Feed und entscheidet daraus, bei welcher Suche ein Produkt erscheint und wie viel es wert ist. Ein schwacher Feed kostet dich deshalb Reichweite und Marge zugleich.
Produkttitel
Titel nach Suchlogik neu aufbauen: die wichtigsten Begriffe in die ersten 70 Zeichen.
Attribute
GTIN, Marke, Farbe, Größe, Material und Kategorie vollständig und einheitlich pflegen.
Margenklassen
custom_label nach Deckungsbeitrag, Abverkauf und Saison belegen, damit jede Klasse ein eigenes Ziel bekommt.
Merchant Center
Abgelehnte Produkte, Warnungen und falsche Preise oder Verfügbarkeiten beheben.
Feed-Regeln
Änderungen über Regeln oder zusätzliche Datenquellen einspielen, damit dein Shop-System sie nicht wieder überschreibt.
Kampagnen danach
Feed und Kampagnen gehören zusammen. Wir bauen beide um, dein Team gibt nur frei.
Produkttitel: 150 Zeichen, davon 70 sichtbar
Laut Google Merchant Center-Hilfe darf ein Titel 150 Zeichen lang sein, je nach Bildschirm sehen Nutzer aber höchstens 70. Deshalb gehören Marke, Produkttyp und das wichtigste Merkmal nach vorn. Den Rest der 150 Zeichen nutzt du für Details, die Google zum Abgleich mit der Suche liest.
| Branche | Aufbau | Beispiel |
|---|---|---|
| Mode | Marke + Produkttyp + Zielgruppe + Material + Farbe + Größe | Marke X Merino-Pullover Herren, Rundhals, Navy, Größe M |
| Supplements | Marke + Produkt + Dosierung + Menge + Darreichung | Marke X Magnesium 400 mg, 120 Kapseln, vegan |
| Werkzeug | Marke + Produkttyp + Modell + Kennzahl + Lieferumfang | Marke X Akku-Bohrschrauber BS18, 18 V, mit 2 Akkus |
| Möbel | Marke + Produkttyp + Material + Maß + Farbe | Marke X Esstisch Eiche massiv, 180 × 90 cm, natur |
Ein Titel wie „Pullover Modell Nord“ findet kaum Suchanfragen. Mit Material, Zielgruppe und Farbe passt derselbe Artikel zu „merino pullover herren navy“ und ähnlichen Suchen. Werbesprache wie „Top-Angebot“ oder Preise gehören laut Google nicht in den Titel.
Die Attribute, die über deine Reichweite entscheiden
| Attribut | Wozu Google es nutzt | Typischer Fehler |
|---|---|---|
| gtin, brand | Produkt eindeutig zuordnen und mit anderen Händlern vergleichen | GTIN fehlt oder ist die interne Artikelnummer |
| google_product_category | Kategorie in Googles Taxonomie | zu grob, etwa nur „Bekleidung“ |
| product_type | deine eigene Kategorie, nutzbar für Kampagnen | leer oder aus Shop-Menü mit Aktionsnamen |
| color, size, material, gender | Abgleich mit Suchen nach Farbe, Größe, Material | fehlt, steht nur in der Beschreibung |
| price, availability | Preis und Lieferbarkeit in der Anzeige | weicht von der Produktseite ab, Produkt wird abgelehnt |
| image_link | Produktbild in der Anzeige | Text oder Rabatt-Badge im Bild |
| custom_label_0 bis 4 | nur für dich: Kampagnen und Gebote aufteilen | ungenutzt |
custom_label: dein Sortiment nach Marge aufteilen
Google kennt deine Marge nicht und optimiert auf Umsatz. Die fünf benutzerdefinierten Labels custom_label_0 bis custom_label_4 sind die Stelle, an der du Google deine Wirtschaftlichkeit mitgibst. Laut Merchant Center-Hilfe erlaubt jedes Label bis zu 1.000 eindeutige Werte mit je bis zu 100 Zeichen. Dieses Schema setzen wir als Ausgangspunkt ein:
| Label | Inhalt | Werte |
|---|---|---|
| custom_label_0 | Margenklasse | marge_hoch, marge_mittel, marge_niedrig |
| custom_label_1 | Break-even-ROAS | be_bis_2, be_2_bis_4, be_ab_4 |
| custom_label_2 | Abverkauf | bestseller, mittelfeld, longtail |
| custom_label_3 | Saison und Aktion | neuheit, sale, saison |
| custom_label_4 | Lagerbestand | lager_hoch, lager_niedrig |
Mit diesen Labels bekommt jede Margenklasse eine eigene Kampagne oder in Performance Max eine eigene Asset-Gruppe mit eigenem Ziel-ROAS. Produkte mit 20 % Deckungsbeitrag brauchen einen mehr als doppelt so hohen ROAS wie Produkte mit 50 %. In einer gemeinsamen Kampagne mit einem Ziel für alle verliert Google bei den einen Geld und bremst die anderen aus. Bei Luca Faloni haben wir Google Shopping nach Produktlabels segmentiert.
Eine Margenklasse pro Produkt reicht für den Start. Die übrigen Labels ergänzt du, sobald die erste Aufteilung läuft.
So läuft die Zusammenarbeit
- 01
Erstgespräch mit Tobias
30 Minuten. Wir schauen uns Feed, Merchant Center und deine Zahlen an.
- 02
Tag 0: Baseline festschreiben
Dieselben 90 Tage im Vorjahr plus euer Trend, gemessen im Shop-Backend abzüglich Retouren.
- 03
Tag 1 bis 14: Waste stoppen
Abgelehnte Produkte reaktivieren, Verlustartikel aus dem Budget nehmen.
- 04
Tag 15 bis 45: Umbauen
Titel, Attribute und custom_label überarbeiten, Kampagnen nach Margenklassen neu aufteilen.
- 05
Tag 46 bis 89: Skalieren
Budget in die Klassen verschieben, die Deckungsbeitrag bringen.
- 06
Tag 90: Messung im Shop-Backend
+100.000 € Umsatz oder alle drei Monatsretainer zurück.
Ergebnisse mit überarbeiteten Feeds
Bei NuBest lag Shopping vorher brach. Wir haben Google Ads neu strukturiert, die Feeds überarbeitet und das Budget nach Profit gesteuert.
Umsatz +90 %. Gleiches Budget.
ROAS 2,5 → 5,5 nach Neustruktur von Google Ads und Feeds
Premium-Mode aus Italien.
Google Shopping nach Produktlabels segmentiert
Die Garantie
Wir haben 720 Mio. € Umsatz verantwortet und rechnen vor dem Start. Sehen wir die 100.000 € nicht, bieten wir die Garantie nicht an. Die Bedingungen stehen schriftlich im Vertrag. Unter 3 Mio. € Jahresumsatz bekommst du trotzdem einen Termin.
+100.000 € Umsatz in 90 Tagen bei gleichem Adspend.
Keine +100.000 € an Tag 90? Alle drei Monatsretainer zurück. Gemessen im Shop-Backend, nicht im Werbekonto.
Die Garantie gilt ab 3 Mio. € Jahresumsatz. Einen Termin bekommst du auch darunter. Bedingungen ansehen
Feed-Tool, Freelancer oder Agentur?
Ein Feed-Tool setzt Regeln um, die du vorgibst. Welche Regeln Geld bringen, weiß das Tool nicht. Ein Freelancer bereinigt oft den Feed, fasst aber die Kampagnen nicht an. Wir übernehmen beides, weil custom_label ohne passende Kampagnenstruktur wirkungslos bleiben.
- Frag, ob die Agentur nach Deckungsbeitrag oder nach ROAS steuert.
- Lass dir zeigen, wie sie Feed-Änderungen einspielt, damit dein Shop-System sie nicht überschreibt.
- Prüf, ob sie im Shop-Backend misst oder nur im Werbekonto.
Feed-Arbeit ist Teil unserer Arbeit als Google Ads Agentur. Wie sich Werbebudget und Agenturkosten im Markt zusammensetzen, erklären wir unter Google Ads Kosten.
Häufige Fragen zum Google Shopping Feed
Was ist ein Google Shopping Feed?
Eine Datei oder Schnittstelle mit allen Produkten deines Shops und ihren Attributen wie Titel, Preis, Verfügbarkeit, Bild und GTIN. Google nutzt diese Daten, um Shopping-Anzeigen auszuspielen.
Wie lang darf ein Produkttitel sein?
Bis zu 150 Zeichen. Je nach Bildschirm sehen Nutzer höchstens 70, deshalb gehören Marke, Produkttyp und das wichtigste Merkmal an den Anfang.
Wofür sind custom_label gut?
Mit den fünf Labels custom_label_0 bis 4 teilst du dein Sortiment für Kampagnen auf, etwa nach Marge, Abverkauf oder Saison. Kunden sehen die Labels nicht.
Warum werden Produkte im Merchant Center abgelehnt?
Häufige Gründe sind Preise oder Verfügbarkeiten, die von der Produktseite abweichen, fehlende GTIN, Werbetext im Bild und fehlende Angaben zu Versand oder Rückgabe.
Brauche ich ein Feed-Tool?
Bei kleinen Sortimenten reichen Regeln im Merchant Center. Bei vielen Artikeln oder mehreren Ländern spart ein Tool Zeit. Die Entscheidung, welche Regeln Geld bringen, nimmt es dir nicht ab.
Was kostet die Feed-Optimierung bei Harucon?
Das hängt von Sortiment und Ausgangslage ab. Nach dem Erstgespräch bekommst du ein festes Angebot, schriftlich, bevor irgendetwas startet.
Welche Produkte laufen unter Break-even?
Im Erstgespräch geht Tobias mit dir durch Feed und Margen und zeigt dir, wo Budget verloren geht. 5 kurze Fragen, dann direkt zum Termin.
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