CPC-Rechner mit maximalem Klickpreis
Die meisten CPC-Rechner teilen Kosten durch Klicks und hören dann auf. Dieser stellt deinen Klickpreis neben den Betrag, den ein Klick bei deinem Warenkorb, deiner Marge und deiner Conversion Rate höchstens kosten darf. Die Beispielwerte sind voreingestellt, trag deine eigenen ein.
Rechne aus, was ein Klick kostet und was er kosten darf
- Werbekosten pro Bestellung (CPA)28,46 €
- Deckungsbeitrag pro Bestellung28 €
Dein CPC von 0,88 € liegt über dem Maximum von 0,87 €. Jede Bestellung kostet 28,46 € Werbung und bringt nur 28 € Deckungsbeitrag.
CPC-Formel und Rechenbeispiel
Der CPC ist der Preis, den du im Schnitt für einen Klick auf deine Anzeige zahlst:
In Google Ads begegnen dir zwei Werte. Der max. CPC ist dein Gebot, also der Höchstbetrag, den du für einen Klick zahlen willst. Der tatsächliche CPC ist laut Google-Ads-Hilfe der Endbetrag, der dir für einen Klick berechnet wird. Du zahlst nur so viel, wie nötig ist, um den Anzeigenrang des Mitbewerbers direkt unter dir zu übertreffen. Der tatsächliche CPC liegt deshalb oft unter deinem Gebot.
Der durchschnittliche CPC in deinem Konto ist der tatsächliche CPC, gemittelt über alle Klicks. Mit diesem Wert rechnest du hier.
Maximaler profitabler CPC: was ein Klick kosten darf
Ob ein Klick teuer ist, hängt nicht am Branchenschnitt. Es hängt daran, wie viel Deckungsbeitrag eine Bestellung bringt und wie viele Klicks du für eine Bestellung brauchst:
- Eine Bestellung über 70 € netto bringt bei 40 % Deckungsbeitrag 28 € vor Werbung.
- Bei 3,1 % Conversion Rate kaufen von 100 Klicks 3,1 Besucher. Für eine Bestellung brauchst du gut 32 Klicks.
- 28 € verteilt auf 32,3 Klicks ergeben 0,87 € pro Klick. Das ist die Nulllinie.
- Bei 0,88 € CPC kostet eine Bestellung 28,46 € Werbung. Sie bringt 28 € Deckungsbeitrag, also 0,46 € Verlust je Bestellung.
Der Rechner urteilt mit Puffer: Bis 80 % des Maximums ist der Klickpreis grün, darüber gelb. Die Differenz brauchst du für Agentur, Creatives, Tools und für den Gewinn, den du am Ende sehen willst.
Maximaler CPC und Break-even-ROAS sind dieselbe Grenze, nur anders ausgedrückt. Bei 0,87 € CPC liegt der ROAS bei 70 € × 3,1 % ÷ 0,87 € = 2,5, also genau bei 1 ÷ 40 % Deckungsbeitrag.
Der Rechner geht von einem Warenkorb netto nach Retouren aus. Meldet dein Konto Brutto-Umsatz vor Retouren, rechnest du die Version mit MwSt. und Retourenquote aus unserem Ratgeber zu Google Ads Kosten.
CPC je Kampagnentyp: Werte aus 37 Google-Ads-Konten
Für den Klickpreis haben wir eigene Werte gezogen: Harucon-Auswertung von 37 Google-Ads-Konten (Mai bis Mitte August 2026, betreut oder im Audit), jedes mit mindestens 1.000 € Spend und Conversions. Beim CPC zählen nur die 30 Konten, die in Euro abrechnen, deshalb ist n kleiner. Search enthält Brand-Kampagnen.
| Kampagnentyp | EUR-Konten (n) | Median-CPC | mittlere Hälfte (P25 bis P75) |
|---|---|---|---|
| Search (inkl. Brand) | 29 | 0,91 € | 0,44 bis 1,46 € |
| Shopping | 16 | 0,62 € | 0,47 bis 1,02 € |
| Performance Max | 23 | 0,56 € | 0,41 bis 1,00 € |
| Demand Gen | 12 | 0,21 € | 0,14 bis 0,31 € |
| Display | 5 | 0,13 € | 0,12 bis 0,41 € |
Ein Durchschnitts-CPC über das ganze Konto mischt diese Typen. Verschiebt ein Shop Budget von Search in Demand Gen, fällt sein CPC, ohne dass ein einziger Klick billiger geworden ist. Vergleich deinen CPC deshalb immer je Kampagnentyp.
Welcher CPC sich je Kampagnentyp trägt
Setzt du die Median-Conversion-Rate je Kampagnentyp aus derselben Auswertung in die Formel ein, siehst du, welchen Klickpreis ein Shop mit 70 € Warenkorb und 40 % Deckungsbeitrag tragen kann:
| Kampagnentyp | Median Conversions je Klick | maximaler CPC bei 28 € Deckungsbeitrag | Median-CPC |
|---|---|---|---|
| Search (inkl. Brand) | 6,49 % | 1,82 € | 0,91 € |
| Shopping | 4,33 % | 1,21 € | 0,62 € |
| Performance Max | 3,09 % | 0,87 € | 0,56 € |
| Demand Gen | 0,44 % | 0,12 € | 0,21 € |
| Display | 0,39 % | 0,11 € | 0,13 € |
Die Mediane stammen aus unterschiedlich vielen Konten, die Zeilen beschreiben deshalb kein einzelnes Konto. Das Muster ist trotzdem klar. In Search und Shopping liegt der übliche Klickpreis deutlich unter dem tragbaren. In Demand Gen und Display liegt er darüber, gemessen an den Conversions im Konto.
Das heißt nicht, dass diese Kampagnen nichts bringen. Sie erreichen Menschen, die noch nicht suchen, und ihre Wirkung zeigt sich oft später in Brand-Suchen. Steuer sie über die Kosten für 1.000 Kontakte, die du mit dem CPM-Rechner ausrechnest, und prüf ihre Wirkung im Shop-Umsatz.
Maximaler CPC nach Warenkorb und Conversion Rate
Die Tabelle zeigt den maximalen profitablen CPC bei 40 % Deckungsbeitrag. Die Spalten entsprechen einer schwachen, einer mittleren und einer starken Conversion Rate je Klick:
| Warenkorb netto | Deckungsbeitrag pro Bestellung | bei 1,0 % | bei 3,1 % | bei 6,5 % |
|---|---|---|---|---|
| 40 € | 16 € | 0,16 € | 0,50 € | 1,04 € |
| 70 € | 28 € | 0,28 € | 0,87 € | 1,82 € |
| 120 € | 48 € | 0,48 € | 1,49 € | 3,12 € |
| 200 € | 80 € | 0,80 € | 2,48 € | 5,20 € |
Ein Shop mit 40 € Warenkorb und 1 % Conversion Rate kann nur 0,16 € pro Klick zahlen. Ein Shop mit 200 € Warenkorb und 6,5 % trägt 5,20 €. Den größten Hebel hast du deshalb oft beim Warenkorb und bei der Conversion Rate, nicht beim Gebot.
CPC senken oder Spielraum vergrößern
- Qualitätsfaktor verbessern: Voraussichtliche Klickrate, Anzeigenrelevanz und Landingpage fließen laut Google-Ads-Hilfe in den Qualitätsfaktor ein. Eine bessere Anzeige zahlt für dieselbe Position weniger. Die Klickrate ist dafür dein Frühindikator.
- Suchbegriffe ausschließen: Klicks ohne Kaufabsicht senken die Conversion Rate und damit deinen maximalen CPC.
- Produkte ohne Gewinn aussortieren: In Shopping und Performance Max verteilen sich Klicks auf viele Produkte. Manche bringen nie einen profitablen Verkauf.
- Mit Ziel-ROAS bieten: Die Gebotsstrategie zahlt für Klicks mit hohem Warenkorb mehr und für schwache weniger. Ein fester CPC kann das nicht.
- Warenkorb erhöhen: Bundles und Mengenrabatte heben den Deckungsbeitrag pro Bestellung und damit den Klickpreis, den du tragen kannst.
Für den dritten Punkt hilft das kostenlose Script unten. Es listet Shopping- und PMax-Produkte, die Geld kosten und keinen Umsatz bringen.
Wenn du Gebote, Feed und Suchbegriffe nicht selbst steuern willst, zeigt dir unsere Seite zur Google-Ads-Agentur, wie wir dabei vorgehen.
Häufige Fragen zum CPC
Was ist der CPC?
CPC steht für Cost per Click, auf Deutsch Kosten pro Klick. Er gibt an, was du im Schnitt für einen Klick auf deine Anzeige zahlst.
Wie lautet die CPC-Formel?
CPC = Werbekosten ÷ Klicks. 3.000 € Werbekosten bei 3.400 Klicks ergeben einen CPC von 0,88 €.
Wie berechne ich den maximalen CPC?
Multipliziere deinen Warenkorb netto mit der Deckungsbeitragsquote und der Conversion Rate je Klick. 70 € × 40 % × 3,1 % ergeben 0,87 €. Darüber kostet jeder Klick Geld.
Was ist ein guter CPC?
Ein CPC ist gut, wenn er deutlich unter deinem maximalen profitablen CPC liegt. In der Harucon-Auswertung liegt der Median in Search inklusive Brand bei 0,91 €, in Shopping bei 0,62 € und in Performance Max bei 0,56 €.
Was ist der Unterschied zwischen max. CPC und tatsächlichem CPC?
Der max. CPC ist dein Gebot, der Höchstbetrag pro Klick. Der tatsächliche CPC ist der Betrag, den Google dir am Ende berechnet. Er liegt oft darunter, weil du nur den Anzeigenrang des nächsten Mitbewerbers übertreffen musst.
Warum ist mein CPC in Search höher als in Shopping?
Search-Klicks kommen von Menschen, die gezielt suchen, auch nach deiner Marke, und konvertieren deshalb besser. Dafür bieten mehr Werbetreibende auf dieselben Begriffe.
Lass uns deine Zahlen gegen 37 Konten legen
Im Erstgespräch rechnet Tobias deinen maximalen Klickpreis mit den Zahlen aus deinem Shop und zeigt dir, welche Kampagnen darüber liegen. 5 kurze Fragen, dann direkt zum Termin.
Kostenloses Erstgespräch sichern→